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Auf dem Grund des Cottbuser Ostsees unterwegs

Fachexkursion des Arbeitskreises Tagebau Cottbus/Nord

Südrandschlauch mit einer Wassertief von ca. 15 m

Am 3.9. fand die Fachexkursion des Arbeitskeises Tagebau Cottbus/Nord statt, zu der Wilfried Ott, als Vorsitzender der Bürgerinitiative "Achtung Ostsee" mit eingeladen war.

Die Exkursion führte in den noch aktiven Tagebau hinein, welcher zum Ende des Jahres still gelegt wird. Aus diesem Tagebau soll dann der Cottbuser Ostsee entstehen.

Begleitet von Mitarbeitern von Vattenfall und der LMBV, wurden schon laufende Rekultivierungsmaßnahmen besichtigt und erklärt und Fragen dazu beantwortet. Vattenfall erläuterte seine Pläne für die Herstellung des Cottbuser Ostsees, welche wir immer wieder kritisch hinterfragten.

Auf die Frage, wie die Beschaffenheit, des schon angestiegenen Grundwassers im Südrandschlauch sei (Foto), gab es die Antwort, das der PH Wert bei 3,5 liegt !!!! und der Sulfatwert sehr hoch ist.

Vattenfall ist fest davon überzeugt, dieses Problem mit der Frischwasserzufuhr (88 % des Flutungswassers) über die Spree/Hammergraben im Griff zu bekommen, und dem See eine hervorragende Wasserqualität zu geben. Sehr fragwürdig, da dafür immer ausreichend Wasser aus der Spree zur Verfügung stehen muss!!!!

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